mario haunhorst

Lichträume

St. Maternus, Köln
"Wandlung durch Licht" oder „Lichtmetamorphosen“ sind die Begriffe, die das ungewöhnliche Erleben bestehender und historisch bedeutsamer Orte und Räume mit Bewegung, Licht und Klang ausdrücken. In diesen flüchtigen Medien verbindet das sanft bewegte Licht die Architektur des basilikalen Kirchenraums mit raumgreifenden Klängen, vermittelt und bündelt die Wirkung der unterschiedlichen Medien und Erzählformen.

In immer neuen Konstellationen arbeite ich daran,die Formensprache geschichtlich bedeutsamer Räume mit einer Lichtchoreographie zu erschließen und zu steigern -sei es im Rahmen einer Liturgiefeier, eines geistlichen Spiels oder in Form einer künstlerisch eigenständigen Installation.

Dabei werden sinnliche Erfahrungen im (Kirchen)raum möglich, der auf diese Weise in der Form unverändert bleibt, in den flüchtigen Medien Licht und Klang und Bewegung aber anders erscheint.

Auf diese Weise kann Kunst eigene Beziehungen zum Raum, aber auch religiöse Erfahrungen sichtbar machen und Nicht-Wahrgenommenem, Fremdartigem und Überraschendem zur Evidenz verhelfen – mit Erscheinungsformen, die sich nur schwer auf einen ordnenden Begriff bringen lassen. 


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